Bluse Hanifa von Schnittmuster Berlin und ein Blick hinter die Kulissen


Moin ihr Lieben!

Nachdem wir gestern hier im Blog schon in Berlin unterwegs waren, bleiben wir da doch heute gleich mal! 😉
Wer meine SchwÀrmerei vom Stoffmarktbesuch am Maybachufer lesen und die Bilder meines neuen Blousons sehen möchte, kann das >>hier<< tun.

Ein weiterer schöner Programmpunkt des Berlinwochenendes war der Besuch bei Schnittmuster Berlin. Dort durfte ich einen Blick hinter die Kulissen werfen, habe eine kleine FirmenfĂŒhrung bekommen und einen netten Kaffeklatsch mit Ellen und Dagmar, den kreativen Köpfen hinter dem Label, verbracht.

FĂŒr meinen Besuch dort hatte ich mir nach dem Schnitt Hanifa eine Bluse aus zartem BauwollvoilĂ© von Stoff & Stil genĂ€ht.

Meine allererste „richtige“ Bluse mit Manschetten, Ärmelschlitzen, verdeckter Knopfleiste und Knopflöchern! Puh….ich kann euch sagen, dass mich dieses Projekt wirklich an meine Grenzen gebracht hat! Aber Herausforderungen sind ja dazu da um gemeistert zu werden und ich habe sehr viel gelernt! Am Schwierigsten fand ich das NĂ€hen der eingefassten Ärmelschlitze! Da musste ich mir mehrere Tutorials anschauen und auch zwischendurch mal trennen um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Danach war ich natĂŒrlich stolz wie Oskar! 😉

Der Kragen hingegen war ein Klacks da meine neue Bernina dank des Obertransporteurs auch ganz mĂŒhelos und gleichmĂ€ĂŸiges Absteppen von NĂ€hten ĂŒber Eck schafft!

Vor dem Einschlagen der Knopflöcher hatte ich am meisten Respekt! Die Bluse war fertig und ich hatte so Angst, dass etwas schief geht und ich alles versaue! Bei einem Mantel, den ich vor 2 Jahren genĂ€ht habe ist nĂ€mlich genau das passiert! Die Maschine nĂ€hte sich fest und das verhunzte Knopfloch ließ sich nicht mehr retten!
ABER diesmal hat alles prima geklappt und fĂŒr das AnnĂ€hen der Knöpfe habe ich faules Lieschen mir nachmittags noch schnell den Extrafuß im NĂ€hmaschinenladen gegönnt, der das AnnĂ€hen mit der Maschine kinderleicht macht.

Die Anleitung war (wie auch bei den anderen Schnitten, die ich von Schnittmuster Berlin genĂ€ht habe) eher knapp gehalten und ich musste zwischendurch immer mal wieder online nachschauen. Der Schnitt Hanifa wird vom NĂ€hlevel erfahrenen NĂ€herinnen empfohlen und ich denke fĂŒr AnfĂ€nger wĂ€re dieses Projekt nur mit UnterstĂŒtzung geeignet. Wie ich gehört habe, sind die Anleitungen aber gerade in Überarbeitung und sollen etwas ausfĂŒhrlicher werden!

Besonders beeindruckt haben mich in der Firma ja diese beiden SchÀtzchen hier:

Die sehen so wunderbar retro aus und sind natĂŒrlich noch im Einsatz um Knopflöcher zu nĂ€hen!

Auch der Blick ins Stofflager hat mein Herz verstÀndlicherweise höher schlagen lassen!

Mein Absolutes Highlight war es aber, dieser Maschine hier beim Arbeiten zusehen zu können!!!
OMG!!! Die hÀtte ich gerne zu Hause!
Ein riesiger Plotter, der Schnittmuster vom PC aus auf festes Papier zeichnet (inklusive aller Beschriftungen) UND gleich ausschneidet! Stellt euch das mal vor! Nie mehr Pausen, kleben und schneiden….hach!
Weil ich von dem Ding fast nicht wegzubekommen war, hat Ellen mir dann einen Schnitt in meiner GrĂ¶ĂŸe von der Maschine zuschneiden lassen….alle Knippse sind schon drin und in jedem Schnitteil ist ein Loch durch das man am Ende ein BAnd zieht um den Schnitt an einem KleiderstĂ€nder aufhĂ€ngen zu können:

Ausgesucht habe ich mir den Schnitt fĂŒr das Wickelkleid Marie, das ihr hier als Modezeichnung seht. Passenden Stoff habe ich dann gleich auf dem Stoffmarkt geshopped! 😉

Es war unheimlich spannend zu sehen, wie Ideen zu Schnitten werden und Schnitte zu Kleidung.

Und nun freue mich schon aufs NĂ€hen meiner Marie! 😉

Eine gute Restwoche euch!

Liebe GrĂŒĂŸe
Andrea

Verlinkt mit RUMS und AfterWorkSewing

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